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DJK TuS Hordel 1911 e.V. - Ruhrpokal 2009 spezial

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Reviersport vom 30.07.2009

 

„Wollen ein guter Gastgeber sein“

 

Über den Ruhr-Pokal berichtet Christian Krumm.

 

Im vergangenen Oktober wurde der Ruhr-Pokal der A-Jugend zurück ins Leben gerufen. Peter Both hatte die Idee dazu, die Umsetzung erfolgte schließlich in einigen Monaten Arbeit. Das Turnier war ein voller Erfolg, sodass schnell klar wurde, es wird auch 2009 ein hochkarätiges Turnier im Stadion Hordeler Heide geben. Im großen Interview beantworten die Organisatoren Peter Both und Ingo Michels alle wichtigen Fragen zum Turnier.

 

Das Teilnehmerfeld hat sich gegenüber der letzten Auflage ein wenig geändert. War es von Beginn an das Ziel, immer andere Vereine kommen zu lassen?

 

Both: Wir hätten natürlich gerne Mönchengladbach als Titelverteidiger dabei gehabt, aber die Truppe hat bereits bei einem anderen Turnier zugesagt. Das Gleiche gilt für Eintracht Frankfurt. Dadurch sind nun andere Klubs dabei, die aber auch Attraktivität versprechen.
Froh sind wir, dass wir die beiden Bochumer Vertreter wieder dabei haben.

 

Jetzt ist mit dem FC Twente Enschede zum ersten Mal ein ausländischer Vertreter dabei. Wie kam es dazu?

 

Michels: Die U23 und die AJugend veranstalten zu dem Zeitpunkt ein Trainingslager hier und dementsprechend bot es sich an, dass die U19 auch an unserem Turnier teilnimmt. Twente macht das Teilnehmerfeld auf jeden Fall noch mal interessanter. Sportlich gesehen ist die Jugendarbeit in den Niederlanden sowieso hervorragend.

 

Warum wurde der Termin im Gegensatz zum Vorjahr verändert?

 

Both: Das hatte zwei Gründe. Zum einen ist ein Oktober-Termin riskant, was das Wetter angeht. Zum anderen wollten wir die A-Jugend- Bundesligisten gerne in der Vorbereitung hier haben, damit sie wirklich ihren stärksten Kader mitbringen und die erste Elf antreten lassen. Davon versprechen wir uns noch eine weitere Steigerung des Niveaus.

 

Glauben Sie, der Zuschauerzuspruch wird ein ähnlicher sein wie im Vorjahr?

 

Michels: Auf jeden Fall. Die fußballfreie Zeit und die Attraktivität der neuen Teilnehmer wie Twente, Werder Bremen und der MSV Duisburg lässt uns schon zuversichtlich sein. Zum Glück hat uns Rot- Weiss Essen als Absteiger aus der Bundesliga abgesagt.

 

Werder Bremen ist der bekannteste Name im deutschen Fußball. Wie stolz sind Sie, diesen Verein an die Hordeler Heide zu holen?

 

Both: Das ist toll. Wir hatten gehofft, die Bremer werden Deutscher Meister, sind aber dann leider im Halbfi nale ausgeschieden. Für die älteren Zuschauer ist alleine der Name des Trainers überragend. Mirko Votava ist Europapokalsieger, war 1980 im Kader der Europameister-Mannschaft. Es ist schon klasse, dass ein solch erfolgreicher Fußballer nach Hordel kommt.

 

Gehört Werder auch zum Favoritenkreis?

 

Michels: Für mich auf jeden Fall. Aber auch der VfL Bochum als Lokalmatador hat gute Chancen.

 

Was kann die eigene Truppe erreichen?

 

Both: Es ist doch ganz klar, dass sie bei der Konkurrenz als Underdog ins Rennen geht. Es gilt wieder, Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Das Team sollte ein guter Gastgeber sein. Wir haben es im letzten Jahr gesehen, da sind wir auch guter Achter geworden, trotzdem hat die Mannschaft sich gut verkauft. Auch was das Verhalten angeht. Es wurde keineswegs rumgestänkert, wenn ein Spiel verloren wurde.

 

 

 

 

 

 

Reviersport vom 26.07.2009

 

Hordeler Ruhr-Pokal 2009 wieder klasse besetzt

 

Werder und Twente zu Gast

 

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit, die DJK TuS Hordel empfängt sieben U19-Gäste zum Ruhr-Pokal 2009. Neben den bekannten Teams VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09 sind auch der MSV Duisburg, RW Oberhausen, der VfL Osnabrück, Werder Bremen und Twente Enschede aus den Niederlanden dabei. „Wir hätten natürlich gerne Mönchengladbach als Titelverteidiger dabei gehabt, aber die Truppe hat bereits bei einem anderen Turnier zugesagt. Das Gleiche gilt für Eintracht Frankfurt. Dadurch sind nun andere Klubs dabei, die aber auch Attraktivität versprechen. Froh sind wir, dass wir die beiden Bochumer Vertreter wieder mit an Bord haben“, betont Mit-Organisator Peter Both.

Schon im Oktober des vergangenen Jahres gab es das Turnier, damals setzte sich Gladbach im Endspiel mit 3:1 gegen den VfL Bochum durch. Wir waren damals hochzufrieden“, berichtet Both. „Wir hatten nicht nur Glück mit dem Wetter, auch sportlich war es auf einem sehr hohen Niveau. Darüber hinaus hatten wir weder Verletzungen noch Rote Karten zu beklagen. Auch der Zuschauerzuspruch war toll, die Resonanz war durchweg positiv.“ Sein Zusatz: „Als wir in diesem Jahr die teilnehmenden Mannschaften angesprochen haben, hat die gute Durchführung beim letzten Mal einige Türen geöffnet.“

 

Es wird vor allem interessant zu beobachten sein, wie sich der holländische Vertreter FC Twente gegen die deutsche Konkurrenz durchsetzen wird. „Enschede macht das Teilnehmerfeld auf jeden Fall noch mal interessanter“, sagt Ingo Michels, der zusammen mit Both für einen reibungslosen Ablauf sorgen möchte. „Sportlich gesehen ist die Jugendarbeit in den Niederlanden sowieso hervorragend.“ Dennoch ist Werder Bremen ohne Frage der bekannteste Verein, der an die Hordeler Heide kommt. „Das ist toll“, nickt Both zustimmend. „Wir hatten gehofft, die Bremer werden Deutscher Meister, sie sind aber dann leider im Halbfi nale ausgeschieden. Für die älteren Zuschauer ist alleine der Name des Trainers überragend. Mirko Votava ist Europapokalsieger, war 1980 im Kader der Europameister-Mannschaft. Es ist schon toll, dass ein solch erfolgreicher Fußballer nach Hordel kommt.“

 

Michels sieht die Talentschmiede von der Weser sogar als heißesten Kandidat für die Nachfolge von Borussia Mönchengladbach. Sein Tipp: „Ich traue den Bremern das auf jeden Fall zu. Aber auch der VfL Bochum als Lokalmatador hat gute Chancen.“ Wer auch immer am Ende den Pokal in den Händen hält, man darf sich auf attraktiven Jugendfußball freuen.

 

 

 

 
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