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Die TuS Hordel bleibt sich auch in der Westfalenliga treu und setzt auf die Jugend
„Haben das Niveau, um gut mithalten zu können“

Ein Satz, der schon darauf hinweist, dass man in Hordel keinen Gedanken daran verschwendet, von dem in der letzten Saison so erfolgreichen Konzept eine Klasse höher abzuweichen. Wir machen im Prinzip einfach so weiter und bleiben der Linie treu, auf junge Spieler zu setzen, sagt Trainer Frank Wagener.

Um zu erkennen, dass dies keine leeren Versprechungen sind, genügt ein Blick auf die Neuzugänge des Traditionsvereins.
Vom NRW-Liga-Absteiger TSG Sprockhvel kommt der 20-jährige Theo Chatsiioannidis, von SW Eppendorf kehrt Nikolaj Nehlson zurück, der bis vor eineinhalb Jahren in der Hordeler A-Jugend spielte und aus der A-Jugend von Arminia Bochum wurde Sandor Roza geholt. Hinzu kommen sieben Kicker aus der eigenen Nachwuchsabteilung.

Der angedachte Transfer von Patrick Preissing (TSG Sprockhövel) ist dagegen geplatzt. Er hat noch einen gültigen Vertrag, was er aber wohl nicht wusste, klärt der Coach auf.

Mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der sechsthöchsten Spielklasse des Landes gibt sich der Lehrer zuversichtlich. Die Jungs werden wahrscheinlich eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen, aber wenn sie einmal merken, wie es in der Liga funktioniert, dann haben wir das Niveau, um gut mithalten zu können.

Eine Tabellenplatz- oder Punktevorgabe wird es seitens der Vereinsführung aber nicht geben, betont Wagener. Vorrangiges Ziel bleibt die Ausbildung der Spieler und der Versuch, sie voran zu bringen. Ein gewisses Selbstbewusstsein ist an der Hordeler Heide allerdings schon zu spüren, wenn der Linienchef seine ganz persönlichen Pläne kund tut. Mein Ziel, das ich der Mannschaft auch mitgeteilt habe, ist ein einstelliger Tabellenplatz und ich glaube, dass wir das erreichen können.

Wagener ist jedoch sehr wohl bewusst, dass seinen Schützlingen in der Westfalenliga deutlich mehr abverlangt werden wird als in der Landesliga, in der eigentlich nur SW Wattenscheid und wir auf höherem Niveau gespielt haben.
An einem der neuen Konkurrenten möchten sich die Hordeler nicht orientieren. Da gibt es keine Mannschaft, deren Konzeption wir kopieren würden. Wir bleiben uns treu.

Bochum-Hordel, Juli 2010

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